Warum Kurzwelle?
Grundsätzlich gilt: je kürzer die Wellenlänge, desto leichter wird die Luft durchdrungen. Kurzwelliges Infrarot erzeugt Wärme durch Erwärmung des Körpers, auf den die Strahlung trifft, ohne dabei die umgebende Luft zu erwärmen. Ein gutes Beispiel für diese Wirkungsweise ist der Effekt, der sich einstellt, wenn man aus dem Schatten ins Sonnenlicht tritt: Obwohl die Umgebungstemperatur genau gleich geblieben ist, empfindet man die Temperatur bei direkter Sonneneinstrahlung als deutlich wärmer. Dieses Phänomen erlaubt z.B. auch das Sonnenbaden im Skiurlaub bei sehr niedrigen Umgebungstemperaturen.
Langwellige Infrarotstrahlen dagegen haben diese Wirkung nicht, sondern erwärmen die Umgebungsluft und benötigen somit deutlich länger, bis sich ein Wärmeempfinden einstellt.
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